Die Karamellcreme
Einer Legende nach entstand die Karamellcreme aus purem Zufall während des Bürgerkriegs zwischen "Unitarios" und Föderalisten...
Juan Lavalle (17.10.1797-09.10.1841), einer der "Unitarios", hatte sich zur Aushandlung eines Waffenstillstands mit Juan Manuel de Rosas, einem föderalistischen Militär, begeben...
Als Lavalle Rosas' Camp erreichte, war dieser nicht da. Lavalle beschloss, auf ihn zu warten und legte sich ermüdet auf Rosas' Feldbett ("Catre") zum Schlafen nieder...
Eines von Rosas' Dienstmädchen kochte gerade heiße Milch mit Zucker für Rosas' Mate. Als sie sah, dass Lavalle das Feldbett ihres Herren benutzte, verließ sie ihren Posten, um sich bei der Wache zu beschweren. Die Milch mit Zucker wurde vergessen und kochte weiter...
Die Karamellcreme gilt als eine der typischsten argentinischen Nachspeisen. Sie wird zum Frühstück, als Nachtisch, Eis, Zutat für Kuchen oder "Alfajores" oder als Begleitung zu Flanpudding und "Panqueques" (Eierkuchen) verzehrt. In Argentinien wird Flanpudding übrigens immer mit Karamellcreme serviert.
Einer Legende nach entstand die Karamellcreme wegen eines Versäumnisses eines Dienstmädchens im rechten Augenblick kurz vor einem Treffen von zwei argentinischen Militärs, Lavalle und Rosas, zu einem Waffenstillstand während eines der Bürgerkriege, die Argentinien in seinen Anfängen verwüsteten. Dieser Waffenstillstand sollte später zum Cañuelas-Pakt (1829) führen, und es wird gesagt, beide Militärs hätten dieses Treffen mit einem Prosit auf diese neu entdeckte leckere Nachspeise beendet.
Wie sie auch entstanden sein mag, heute wird die Karamellcreme in mehreren Ländern unter verschiedenen Namen gekannt und geschätzt. In Argentinien wird sie als etwas Typisches der argentinischen Gastronomie angesehen, ebenso wie der "Asado" (gegrilltes Rindfleisch) und der Mate (argentinischer Tee). Das müssen Sie unbedingt kosten!
Einen interessanten Artikel, passend zum Thema.
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